Skip to main content

News

head uk2

Bioabbaubare, antibakterielle Masken auf Chitosan Basis

Medizinische Masken haben sich während der Covid-19 Pandemie als effektiver Schutz gegen das Virus bewährt. Allerdings sind herkömmliche Masken nur schlecht biologisch abbaubar. Aus dem Grund wurden in dem vorgestellten Paper umweltfreundliche Chitosan/Silber/Pflanzenfasermembranen für Masken hergestellt, die zudem noch antibakterielle und thermische Eigenschaften besitzen.

UMWELTFREUNDLICHE CHITOSAN/SILBER/PFLANZENFASERMEMBRANEN FÜR MASKEN MITH THERMISCHER ANPASSUNG UND SELBSTSTERILISATION

Zou, Q., Gai, Y., Cai, Y. et al. Eco-friendly chitosan@silver/plant fiber membranes for masks with thermal comfortability and self-sterilization. Cellulose (2022). https://doi.org/10.1007/s10570-022-04582-x

Während der Covid-19 Pandemie hat sich das Tragen von medizinischen Masken als effektiver Schutz gegen das Virus in der Öffentlichkeit bewährt. Weltweit werden 129 Milliarden Masken im Monat verbraucht. Da die Filterschichten herkömmlicher Masken aus Polypropylen (PP) bestehen, benötigen diese ca. 10 Jahre um auf Mülldeponien abgebaut zu werden und stellen damit eine Umweltbelastung dar. Zudem besitzen sie nur eine schlechte thermische Leitfähigkeit, was dazu führt, dass sich warme und feuchte Luft unter der Maske sammelt und den Nutzer beim Atmen einschränkt. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für bakterielle Infektionen.

Aus dem Grund ist Chitosan (CS) als Rohmaterial für Filtermembranen interessant. Neben seiner Bioabbaubarkeit besitzt es ebenfalls antibakterielle Eigenschaften. Diese können in Kombination mit Silber-Nanopartikeln (AgNPs) noch verstärkt werden. Silber hat zudem eine ausgezeichnete thermische und elektrische Leitfähigkeit. In der vorgestellten Studie wurden CS Fasern als Träger für in situ reduzierte AgNPs genutzt um CS-Ag Kernschalenfasern herzustellen. In Kombination mit pflanzlichen Fasern (Cellulose) sollte damit ein kontinuierliches Netzwerk für Filtermembranen hergestellt werden. Neben der Herstellung und Charakterisierung der Fasern, wurden ebenfalls die thermischen und antibakteriellen Eigenschaften untersucht.

ERGEBNISSE

  • Nachweis über SEM und EDS, dass AgNPs gleichmäßig und eng auf der Oberfläche der Chitosanfasern verteilt sind → Ausbildung einer Kernschalenstruktur
  • AgNPs erhöhen Leitfähigkeit der CS Fasern
  • Erfolgreiche Kombination mit Pflanzenfasern über Saugfiltration
  • Nachweis deutlich verbesserter Luftpermeabilität und höheren PM2,5-Werten im Vergleich zu herkömmlichen PP-Filtern
  • Zugabe von C13H13F17O3Si wandelt das hydrophile Material in ein hydrophobes um → Ausbildung von selbstreinigenden und anti-fouling Eigenschaften
  • CS-AgNPs-Pflanzenfaser Membranen wiesen eine 4,45-mal höhere Wärmeleitfähigkeit auf als herkömmliche PP-Masken → verbesserte Kühleigenschaften beim Tragen
  • Nachweis hoher Leitfähigkeit und geringer elektrischer Widerstand ermöglichen Aufheizen von Masken in kalten Regionen sowie Abtöten von Viren und Bakterien beim Erwärmen über 80 °C
  • Antibakterielle Raten des Filtermaterials von über 99 % gegen E. coli und S. aureus durch CS und AgNPs

Zusammenfassung: In der vorgestellten Studie wurde erfolgreich aus CS, AgNPs und Pflanzenfasern ein umweltfreundliches und multifunktionales Filtermaterial für Masken hergestellt. Die CS-AgNP Kernschalenstruktur wies dabei gute thermale und elektrische Leitfähigkeit auf, die für einen Kühleffekt bei Wärme und einen Heizeffekt bei Kälte genutzt werden kann. Zudem wurden ausgezeichnete antibakterielle Eigenschaften des Materials beobachtet. Insgesamt besitzen dadurch CS-AgNP-Pflanzenfasern ein großes Potential als Filtermaterial für medizinische Masken.

Link zum Artikel: Eco-friendly chitosan@silver/plant fiber membranes for masks with thermal comfortability and self-sterilization | SpringerLink

 

chitosan, antibakteriell, Nanopartikel, Covid

Kongresse und Messen

Treffen Sie uns 2024 auf folgenden Messen:

  • 14. PBP World Meeting/ Research Pharm, Wien, Österreich, 18.-21.03.2024
  • EPNOE Workshop on Analytics of Polysaccharides, ETH Zürich, Zürich, Schweiz, 25.-26.06.2024
  • CPHI, Mailand, Italien, 08.-10.10.2024
  • MEDICA 2024, Düsseldorf, Deutschland, 11.-14.11.2024

Zur Vereinbarung von Terminen, bitte kontaktieren Sie Frau Richter über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Kontakt

  • Heppe Medical Chitosan GmbH
    Heinrich-Damerow-Straße 1
    D-06120 Halle (Saale)
  • Tel.: +49 (0) 345 27 996 300
    Fax: +49 (0) 345 27 996 378
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

News

Chitosan Laktat im Vollkornbrot?

Vollkornbrot hat im Vergleich zu Weißbrot viele gesundheitsfördernde Eigenschaften, allerdings oft eine härtere Kruste, weniger Volumen und eine dichtere Textur. In der vorgestellten Studie sollen die Eigenschaften von Vollkornbrot durch Chitosan Laktat verbessert werden.

Mikrofluidik zur Herstellung von Chitosan-TPP Nanopartikeln

Mikrofluidik kann durch das auf dem Nanolitergenaue Mischen die physiochemischen Eigenschaften von Nanopartikeln genau kontrollieren. Aus dem Grund soll in der vorgestellten Studie mit Hilfe von Chitosan der Heppe Medical Chitosan GmbH Nanopartikel zum Transport von Peptidwirkstoffen entwickelt werden. 

3D biogedruckte Chitosan-Netzwerke für dentale Anwendungen

Dentale, bakterielle Erkrankungen wie Paradontitis können zu Zahn- und Knochenverlust führen. In der vorgestellten Studie wurden Chitosan, Gelatine und Scutellariae baicalensis radix zu einem Hydrogel kombiniert um über 3D-Bioprinting ein entzündungshemmendes Implantat herzustellen.

Chitosan im Teebeutel? – Nationaler Tag des Frühstücks am Arbeitsplatz in den USA

Tee oder Kaffee ist sicherlich eine Philosophiefrage. Was wird als Erstes nach dem Ankommen im Unternehmen getrunken? In allen Fällen geht es um einen guten Start in den Tag. Aber ist zu viel Koffein gut? Kann man da nicht auch etwas mit Chitosan machen? Wir haben uns umgeschaut und sind in Südkorea fündig geworden. Ein Neuartiger Teebeutel, der den Tee im Becher selbst entkoffeiniert. Verwendet wurde dafür ein Alginat-Chitosan Hydrogel.

Cisplatin-Chitosan-Mikropartikel um wiederkehrenden Brustkrebs zu verhindern

Brustkrebs ist die häufigste bei Frauen auftretende Krebsart. Um das Auftreten von Metastasen und das Wiederkehren von Tumoren zu verhindern, soll in der vorgestellten Studie ein Hydrogel Brustimplantat hergestellt werden, dass mit Cisplatin-Chitosan-Mikropartikeln beladen ist.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.