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Deutsche Biotechnologietage

Am 25. und 26. Mai fanden im Münchner Hilton Hotel Am Tucherpark die Deutschen Biotechnologietage statt. Die Heppe Medical Chitosan GmbH (HMC+) war mit einem Stand dabei.

Knapp 700 Vertreter aus Industrie, Forschung, Politik, öffentlichen Einrichtungen sowie Finanzspezialisten folgten dem Ruf des Branchenverbandes BIO Deutschland und des Arbeitskreises der Deutschen Bioregionen nach München.

Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil sagt über die Biotechnologie: "Die Förderung der Biotechnologie ist gut angelegtes Geld. Denn wir stehen global vor drängenden Fragen, auf die uns die Biotechnologie als Schlüsseltechnologie neue und zukunftsweisende Antworten geben kann."

In diesem Sinn wurden in Vorträgen und Diskussionsrunden u.a. Anwendungsansätze in den Bereichen personalisierte Medizin, Pflanzenzucht und Ernährung vorgestellt, Schnittpunkte mit verschiedenen Industriezweigen aufgezeigt und viele praktische Hinweise gegeben, wie Unternehmen in diesem Bereich erfolgreich Investoren finden und ihre Neuerungen auf dem (internationalen) Markt lancieren können. Das Thema Regulatorik bot ebenfalls viel Spielraum für Diskussionen.

HMC+ war durch Caterina Kästner und Anika Münch mit einem Ausstellungsstand vertreten. Wir konnten interessante Gespräche führen und die Produktpalette unserer Chitosane und Derivate sowie deren möglichen Anwendungen im Bereich der Medizintechnik und Pharmazie vorstellen. Außerdem nutzten wir, wie auch die ca. 40 weiteren Aussteller die Chance, uns branchenintern auszutauschen und unser Netzwerk zu erweitern.

Für Gastgeber Prof. Dr. Horst Domdey, den Geschäftsführer der BioM und Sprecher des Bayerischen Biotechnologie Clusters, war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Die nächsten Biotechnologietage finden vom 9. bis 10. Mai 2012 in Frankfurt/Main statt.

Kontakt

  • Heppe Medical Chitosan GmbH
    Heinrich-Damerow-Straße 1
    D-06120 Halle (Saale)
  • Tel.: +49 (0) 345 27 996 300
    Fax: +49 (0) 345 27 996 378
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Chitosan-basierter Gewebekleber zur Kontrolle starker Blutungen

Starke Blutungen aus inneren Organen gehören zu den größten Herausforderungen in der Chirurgie und Traumaversorgung. Besonders Leber, Milz, Niere oder Lunge sind schwer zu versorgen, da diese Organe weich, stark durchblutet und mechanisch empfindlich sind. Klassische Methoden wie Nähen, Veröden oder Gefäßligaturen sind nicht immer möglich und können zusätzlich gesundes Gewebe schädigen.

Injizierbares Carboxymethyl-Chitosan-Hydrogel zur Knochenregeneration bei Diabetes

Diabetes mellitus erschwert die Knochenheilung erheblich. Erhöhte Glukosewerte fördern oxidativen Stress, chronische Entzündungen und eine gestörte Aktivität knochenbildender Zellen. Dadurch heilen Knochendefekte bei diabetischen Patientinnen und Patienten oft langsamer oder unvollständig. Zusätzlich besteht ein erhöhtes Risiko für Infektionen, was die Regeneration weiter beeinträchtigen kann.

Neue Strategien zur Reduktion von Krankenhaus-Infektionen: Biologisch abbaubare antibakterielle Nanobeschichtungen

Krankenhausassoziierte Infektionen stellen weltweit weiterhin eine erhebliche Herausforderung dar. Pathogene Mikroorganismen können über längere Zeit auf häufig berührten Oberflächen überleben und so zur Weiterverbreitung von Infektionen beitragen. Klassische Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen bieten häufig nur eine kurzfristige Wirkung, wodurch ein wachsendes Interesse an Materialien besteht, die eine dauerhafte antimikrobielle Aktivität direkt auf der Oberfläche ermöglichen.

Nachhaltige Bausteine für die Energiespeicherung von morgen - Chitosan im Kreislauf der Zukunft

In einer Welt, in der Elektromobilität, erneuerbare Energien und digitale Geräte exponentiell wachsen, steigt auch die Bedeutung nachhaltiger Energie-Speicherlösungen. Neben Leistung und Effizienz spielt die ökologische Bilanz eine immer größere Rolle: Die Zukunft der Energiespeicherung muss grün, wiederverwertbar und ressourcenschonend sein. Genau hier kommen natürliche Biopolymere ins Spiel.

Chitosan als nachhaltiger Werkstoff für implantierbare Sensoren und bioelektronische Anwendungen

Die zunehmende Bedeutung nachhaltiger Materialien in der Medizintechnik führt zu einem verstärkten Fokus auf biobasierte Polymere. Eine aktuelle Publikation in RSC Sustainability zeigt eindrucksvoll, dass Chitosan ein vielversprechender Kandidat für implantierbare Sensoren und bioelektronische Systeme ist. Besonders hervorzuheben sind dabei die Biokompatibilität, die funktionellen Aminogruppen sowie die Möglichkeit, elektrische und mechanische Eigenschaften gezielt zu steuern.

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