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10. Internationale Konferenz der Europäischen Chitin Gesellschaft

Bei frühlingshaften Temperaturen wurden die Teilnehmer der diesjährigen EUCHIS in St. Petersburg empfangen. Caterina Kästner, Leiterin Marketing/Vertrieb und Torsten Richter, Leiter QS/QK nahmen für die Heppe Medical Chitosan GmbH am Kongress teil.

Vom 20. - 24. Mai 2011 organisierte die Russische Chitin Gesellschaft das internationale Treffen der EUCHIS zwischen Fachleuten aus aller Welt. Ca. 150 Vertreter aus Wissenschaft, Forschung/Entwicklung und Industrie tauschten sich über die neuesten Erkenntnisse sowie interessante neue Ansätze und Projekte zum Einsatz von Chitin, Chitosan und dessen Derivaten aus.

In der Plenarsitzung am Sonntag präsentierte Torsten Richter von der Heppe Medical Chitosan GmbH die bisherigen Ergebnisse des Standardisierungsprojekts. In anschließenden Diskussionen war man sich einig, dass einheitliche Methoden zur Charakterisierung von Chitosan notwendig sind. Die Frage, welche Analyseverfahren zur Bestimmung der verschiedenen Parameter am besten geeignet sind, muss weiter diskutiert werden.

Während des Treffens wurde die Generalversammlung sowie die Vorstandssitzung
der Europäischen Chitin Gesellschaft abgehalten. Darin wurde Frau Prof. Sevda Senel als Präsidentin der Gesellschaft für weitere 2 Jahre bestätigt.

Neben der Präsentation der Forschungsergebnisse, wurden den Teilnehmern auch Einblicke in die russische Kultur geboten.
Am Sonntag stand ein Ausflug an den russischen Zarenhof auf dem Programm. Es wurde der Park vom Schloss Peterhof besichtigt. Danach wurden den Gästen bei einer Schifffahrt auf der Newa russische Weisen und landestypische kulinarische Köstlichkeiten geboten.

Prof. Varlamov und sein Team haben ein rundum gelungenes Event veranstaltet. Sicher werden auch beim nächsten Treffen der Chitosan Gemeinschaft neue, konstruktive Ideen ausgetauscht. Wir freuen uns schon darauf!

Kontakt

  • Heppe Medical Chitosan GmbH
    Heinrich-Damerow-Straße 1
    D-06120 Halle (Saale)
  • Tel.: +49 (0) 345 27 996 300
    Fax: +49 (0) 345 27 996 378
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Chitosan-basierter Gewebekleber zur Kontrolle starker Blutungen

Starke Blutungen aus inneren Organen gehören zu den größten Herausforderungen in der Chirurgie und Traumaversorgung. Besonders Leber, Milz, Niere oder Lunge sind schwer zu versorgen, da diese Organe weich, stark durchblutet und mechanisch empfindlich sind. Klassische Methoden wie Nähen, Veröden oder Gefäßligaturen sind nicht immer möglich und können zusätzlich gesundes Gewebe schädigen.

Injizierbares Carboxymethyl-Chitosan-Hydrogel zur Knochenregeneration bei Diabetes

Diabetes mellitus erschwert die Knochenheilung erheblich. Erhöhte Glukosewerte fördern oxidativen Stress, chronische Entzündungen und eine gestörte Aktivität knochenbildender Zellen. Dadurch heilen Knochendefekte bei diabetischen Patientinnen und Patienten oft langsamer oder unvollständig. Zusätzlich besteht ein erhöhtes Risiko für Infektionen, was die Regeneration weiter beeinträchtigen kann.

Neue Strategien zur Reduktion von Krankenhaus-Infektionen: Biologisch abbaubare antibakterielle Nanobeschichtungen

Krankenhausassoziierte Infektionen stellen weltweit weiterhin eine erhebliche Herausforderung dar. Pathogene Mikroorganismen können über längere Zeit auf häufig berührten Oberflächen überleben und so zur Weiterverbreitung von Infektionen beitragen. Klassische Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen bieten häufig nur eine kurzfristige Wirkung, wodurch ein wachsendes Interesse an Materialien besteht, die eine dauerhafte antimikrobielle Aktivität direkt auf der Oberfläche ermöglichen.

Nachhaltige Bausteine für die Energiespeicherung von morgen - Chitosan im Kreislauf der Zukunft

In einer Welt, in der Elektromobilität, erneuerbare Energien und digitale Geräte exponentiell wachsen, steigt auch die Bedeutung nachhaltiger Energie-Speicherlösungen. Neben Leistung und Effizienz spielt die ökologische Bilanz eine immer größere Rolle: Die Zukunft der Energiespeicherung muss grün, wiederverwertbar und ressourcenschonend sein. Genau hier kommen natürliche Biopolymere ins Spiel.

Chitosan als nachhaltiger Werkstoff für implantierbare Sensoren und bioelektronische Anwendungen

Die zunehmende Bedeutung nachhaltiger Materialien in der Medizintechnik führt zu einem verstärkten Fokus auf biobasierte Polymere. Eine aktuelle Publikation in RSC Sustainability zeigt eindrucksvoll, dass Chitosan ein vielversprechender Kandidat für implantierbare Sensoren und bioelektronische Systeme ist. Besonders hervorzuheben sind dabei die Biokompatibilität, die funktionellen Aminogruppen sowie die Möglichkeit, elektrische und mechanische Eigenschaften gezielt zu steuern.

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